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Herzlich willkommen auf meiner Webseite!

Ich bin also zoophil – was nun?!” – diese Frage hat sich sicher jeder Zoophile einmal in seiner Findungsphase gestellt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass einen in der Regel eine alles andere als leichte Zeit erwartet, wenn man sich eines Tages bewusst wird, dass man eine zoophile Neigung hat.
Unsere Gesellschaft zwingt uns in das feste Schema, dass wir nur Menschen lieben dürfen; Tiere werden als uns untergeordnet angesehen und sind – wenn sie nicht gerade unbeachtet neben uns ko-existieren – in erster Linie Lebensmittellieferant oder sie dürfen allenfalls als lebende Kuscheltiere oder Statussymbole herhalten.
Man ist also dem permanenten und allgegenwärtigen gesellschaftlichen Druck ausgesetzt, “normal” sein zu müssen, und versucht entsprechend seine zoophilen Gedanken und Fantasien zu verdrängen und damit sich selbst zu verbiegen – was sich aber dauerhaft als unmöglich erweist. Immer und immer wieder kommen die Gedanken durch und man schämt sich zutiefst dafür. Einerseits, weil man überhaupt solche Gedanken hegt. Und andererseits, weil man sie trotz aller Anstrengung einfach nicht loszuwerden scheint.

Nur die wenigsten schaffen es ohne weiteres und fremde Hilfe, Ordnung in ihr Gefühlschaos zu bringen und sich selbst als das zu akzeptieren, was sie sind. Im Gegenteil: Nicht selten kommt es vor, dass die anfängliche Scham irgendwann umschlägt in Selbstzweifel und Selbstablehnung.
Eigentlich bräuchte man zu diesem Zeitpunkt jemanden, dem man sich anvertrauen kann; jemand, der sich verständnisvoll und objektiv der Sache annimmt, ohne einen von vornherein abzulehnen und zu verurteilen. Denn schlecht fühlt man sich auch so bereits zu genüge. Doch an dieser Stelle zeigt sich ein noch viel größeres Problem: Zoophilie ist und bleibt in unserer Gesellschaft ein stark tabuisiertes und polarisierendes Thema. Entsprechend ist es oft schwer bis unmöglich, in seinem nähren Umfeld eine vertrauenswürdige und verständnisvolle Person zu finden, bei der man Rat suchen kann. Das Ende vom Lied sind dann im schlimmsten Falle Depressionen bis hin zu Suizidgedanken.

Ganz besonders schwer hatten es da noch die etwas älteren Generationen, die ihre inneren Konflikte zumeist noch gänzlich ohne Internet und somit oftmals ohne Kontakt zu anderen Zoophilen lösen mussten. Doch auch in der heutigen Zeit ist es trotz Internet nicht unbedingt einfacher – zumindest ist das meine Erfahrung. Wenn man beispielsweise wie ich in meiner Findungsphase (2005/2006) den Begriff “Zoophilie” noch überhaupt nicht kennt, läuft man schnell Gefahr, auf den falschen Webseiten zu landen. Das heißt im Klartext: Wenn man nicht gerade auf reinen P0rn stößt, im dem Tiere oftmals ganz offensichtlich gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen gezwungen werden, findet man zu Hauf Tiertauschseiten, auf denen Tiere zu sexuellen Praktiken wie Waren feilgeboten werden und es im Grunde genommen nur um den schnellen Kick geht. Unter dem Strich vermitteln derartige Webseiten einerseits nicht nur ein grundlegend falsches Bild von Zoophilie, sondern sie verleiten oftmals sogar den unbedarften Jungszoo dazu, es den handelnden Personen einfach gleich zu tun, ohne dabei über die möglichen Konsequenzen des eigenen Handeln, die möglichen Gefahren oder überhaupt den Willen und das Wohlergehen der Tiere nachzudenken. Letztendlich schaden diese Webseiten nicht nur dauerhaft dem Ruf der Zoophilen, die tatsächlich (ihre) Tiere lieben, sondern vor allem auch den Tieren selbst.

Mit dieser Webseite möchte ich daher jungen Zoophilen in ihrer Findungsphase eine Hilfestellung bieten, um leichter mit ihren inneren Konflikten zurecht zu kommen und Antworten auf zahlreiche sachliche bis emotionale (jedoch nicht intime!) Fragen zu finden. Auch möchte ich einige grundsätzliche Hinweise über den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren geben und weiterführende Denkansätze liefern. In einer kleinen Linksammlung habe ich außerdem eine übersichtliche Liste von Webseiten zusammengetragen, die sich ebenfalls mit dem Thema Zoophilie beschäftigen, doch unter anderen Gesichtspunkten.

Zum aktuellen Zeitpunkt befindet sich diese Internetpräsenz noch im Aufbau. Ich bitte daher um Verständnis dafür, dass einige Seiten noch leer sind und es in der nächsten Zeit vielleicht noch die eine oder andere strukturelle Änderung geben wird.

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